Juks – Jugendkunstschule

Kunst ist unser Ding!

Auch in diesem Schuljahr nehmen die Klassen im Rahmen des Kunstunterrichts wieder an Projekttagen an der Jugendkunstschule teil. Je nach Klassenstufe wird an verschiedenen Thematiken gearbeitet. Am Mittwoch, den 02.12.2015 besuchten wir, die Klasse 6b, Frau Groß und Herr Schwarz die Jugendkunstschule.

Wir arbeiteten in drei Gruppen.

Linoldruck

Der Linoldruck ist ein Hochdruckverfahren und funktioniert wie ein Stempel.

Jeder überlegte sich ein Motiv, das auf ein Blatt gemalt und anschließend mit Blaupapier auf eine Linoleumplatte übertragen wurde. Erläuterungen zum Umgang mit den Schneidwerkzeugen und zum Arbeitsschutz waren Voraussetzung für unsere selbstständige Tätigkeit. Dann begann der Druckvorgang. Farbe wurde auf einer Metallplatte verteilt und dann mit einer Rolle auf den Druckstock aufgebracht. Mit einem Gummistempel wurde ein Blatt Papier auf die Platte gleichmäßig gedrückt. Fertig war der Druck, der nun beliebig, in verschiedenen Farben wiederholt werden kann.

 

Chinesische Tuschmalerei

Eine kurze Einstimmung zum Thema erfolgte mit einer Erläuterung zum Schulalltag in China, mit einem kurzen Film zur Entstehung dieser Malerei sowie mit der entsprechenden Entspannungsmusik.

Wir lernten die verschiedenen Arbeitsmaterialien kennen, um diese Malerei umzusetzen. Vorsichtig rührten wir mit ein wenig Wasser und einem kleinen schwarzen Stein die benötigte Farbe an. Dann probierten wir die Tusche aus. Wir malten Fische, mit einer bestimmten Pinselhaltung, aber auch andere Tiere, wie Pandas oder Drachen.

Außerdem wurde uns gezeigt, wie manche Wörter auf Chinesisch geschrieben werden.

 

Entstehung eines Trickfilms

Beim Trickfilm haben wir uns zuerst Luftaufnahmen unserer Schule angesehen und einen Umkreis ausgewählt, den wir malen wollten. Diesen Ausschnitt haben zwei Schüler mit Bleistift auf ein größeres Plakat übertragen.

Eine Kamera war auf das Blatt gerichtet. Auf Kommando haben alle Schüler mit einem Edding ein kurzes Stück einer Bleistiftlinie nachgemalt. Dieser Vorgang wurde so oft wiederholt, bis keine Bleistiftlinien mehr sichtbar waren. Nach jedem Schritt wurde ein Foto gemacht. Dann haben wir mit Ton alle Gebäude und Grünflächen geformt, um eine dreidimensionale Wirkung zu erzielen. Dann wurden Menschen und Autos geformt, um den Schulbeginn zu zeigen. Zum Schluss haben wir in dem Trubel, mit den Tonfiguren und den Autos, einen Unfall dargestellt.

Insgesamt wurden ca. 720 Bilder gemacht, um eine Filmlänge von ca. einer Minute (mit Vor- und Nachspann) zu erzielen. Ganz schön mühselig!!

 

Hier ist unser Ergebnis des Trickfilms zu sehen:

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Allen drei Gruppen hat es sehr gut gefallen und wir hatten großen Spaß.